Blatt Risiken
17 Spalten vom Betrachtungsgegenstand bis zum Restrisiko, mit Auswahlfeldern für Bereich nach § 30 Abs. 2 BSIG, Behandlung und Status. Darüber zählt die Auswertung die Risiken je Stufe und die offenen oder in Arbeit befindlichen.
Vorlage aus dem NIS2-Paket
Das Register in Excel führt Risiken mit Bewertung, Behandlung und Restrisiko, die Methodik in Word legt Skala, Akzeptanzkriterien und Ablauf fest. Beide sind im NIS2-Paket enthalten.
Das Dokument
Das Risikoregister (NIS-RG-03) ist eine Excel-Arbeitsmappe mit den Blättern Deckblatt, Risiken, Behandlungsplan, Nachweise und Listen. Im Blatt Risiken erfassen Sie je Risiko den Betrachtungsgegenstand, Bedrohung und Schwachstelle, den Bereich nach § 30 Abs. 2 BSIG, die vorhandenen Maßnahmen, Eintritt und Auswirkung je 1 bis 4, die gewählte Behandlung mit Verantwortlichem und Termin und später das Restrisiko. Risikowert, Stufe und Restrisiko rechnet die Tabelle. Vorbereitet sind Zeilen für 80 Risiken und 60 Maßnahmen, drei Beispielzeilen zeigen das Ausfüllen.
Die Methodik der Risikoanalyse (NIS-VF-02) ist das Verfahren dazu, eine Word-Datei mit 10 Seiten. Sie beschreibt die vier Gruppen von Betrachtungsgegenständen (Werte, Prozesse, Systeme, Dienstleister), den Ablauf in sieben Schritten, die Skalen für Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung mit Beträgen und Ausfallzeiten in eckigen Klammern, die Risikomatrix mit den Stufen gering, mittel, hoch und sehr hoch sowie die vier Behandlungsoptionen Vermindern, Vermeiden, Übertragen und Akzeptieren.
Register und Methodik verwenden dieselbe Skala: Der Risikowert ist das Produkt aus Eintritt und Auswirkung, 1 bis 3 gilt als gering, 4 bis 7 als mittel, 8 bis 11 als hoch und 12 bis 16 als sehr hoch. Änderungen an der Skala oder den Schwellen gibt die Geschäftsleitung frei, und sie werden im Register gleichzeitig nachgezogen, damit Verfahren und Register nicht voneinander abweichen.
Vorschau
Verkleinerte Darstellung aus der Datei im Paket. Eckige Klammern markieren die Stellen, die Sie anpassen.
NIS-RG-03: Blatt Risiken in Excel
NIS-VF-02: Deckblatt mit Dokumentenlenkung
Gliederung
Die Gliederung stammt aus der ausgelieferten Datei. Jedes Word-Dokument hat zusätzlich Deckblatt mit Dokumentenlenkung, Inhaltsverzeichnis und Änderungshistorie.
17 Spalten vom Betrachtungsgegenstand bis zum Restrisiko, mit Auswahlfeldern für Bereich nach § 30 Abs. 2 BSIG, Behandlung und Status. Darüber zählt die Auswertung die Risiken je Stufe und die offenen oder in Arbeit befindlichen.
Je Maßnahme die Nummer des Risikos, Bereich, Status, Nachweis, Verantwortlich, Termin und Erledigt am, mit Auswertung des umgesetzten Anteils in Prozent.
Sieben Schritte von der Vorbereitung bis zur Neubewertung nach Umsetzung, dazu fünf Anlässe, bei denen außerhalb des Turnus innerhalb einer festgelegten Frist bewertet wird.
Beschreibung jeder Stufe für Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, die Matrix mit vier mal vier Feldern und die Bedeutung der vier Risikostufen, ab Stufe mittel mit der Stelle, die entscheidet.
Wer welche Stufe akzeptieren darf, die Befristung für hohe und sehr hohe Risiken und die Fälle, in denen ein Risiko gar nicht akzeptiert werden darf, etwa wenn Personen gefährdet sind.
Elf typische Bedrohungen mit betroffenen Schutzzielen und Betrachtungsgegenständen, von Schadsoftware bis Feuer und Wasser, als Ausgangspunkt für Schritt 2 des Ablaufs.
Auszug
Eine stillschweigende Annahme gibt es nicht: Ein Risiko ohne Eintrag gilt als unbehandelt.
Die Aussage der verantwortlichen Person allein genügt nicht.
Jede Behandlung mit Ergebnis "Vermindern" erzeugt mindestens eine Zeile im Behandlungsplan mit Verantwortlichem und Termin.
| Platzhalter | Was Sie festlegen | Dokument |
|---|---|---|
[5.000] | Schadensschwelle in Euro für eine geringe Auswirkung, passend zur Größe Ihres Unternehmens. | NIS-VF-02 |
[250.000] | Schadensbetrag in Euro, bis zu dem eine Auswirkung als hoch gilt und ab dem sie als sehr hoch gilt. | NIS-VF-02 |
[12] | Höchstdauer in Monaten, für die die Geschäftsleitung ein hohes oder sehr hohes Risiko annehmen darf. | NIS-VF-02 |
[sechs] | Frist in Monaten für die Umsetzung von Maßnahmen zu hohen Risiken. | NIS-VF-02 |
[Standorte] | Die Standorte, für die das Register gilt. | NIS-RG-03 |
[vierteljährlich] | Wie oft die oder der ISB den Fortschritt der Maßnahmen prüft. | NIS-RG-03 |
Einsatz
§ 30 Abs. 2 Nr. 1 BSIG nennt Konzepte für die Risikoanalyse als ersten Bereich der Risikomanagementmaßnahmen. Nach § 30 Abs. 1 BSIG richtet sich das Maß der Maßnahmen unter anderem nach der Risikoexposition, der Größe der Einrichtung, den Umsetzungskosten sowie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere möglicher Sicherheitsvorfälle. Methodik und Register machen diese Abwägung nachvollziehbar: Jede Maßnahme lässt sich auf ein bewertetes Risiko zurückführen, jedes angenommene Risiko auf eine dokumentierte Entscheidung.
Das Register ist zugleich die Grundlage für den Bericht an die Geschäftsleitung nach der Nachweisvorlage Umsetzung und Überwachung, mit der die Geschäftsleitung ihre Pflichten nach § 38 Abs. 1 BSIG belegt, also Umsetzung und Überwachung. Die Methodik sieht einen regelmäßigen Bericht über die Zahl der Risiken je Stufe, überfällige Maßnahmen und neu angenommene Risiken vor und einmal im Turnus einen vollständigen Bericht über die Risikolage. Den Rhythmus legen Sie fest.
Neben dem regulären Durchlauf nennt die Methodik Anlässe für eine Bewertung außerhalb des Turnus, etwa einen Sicherheitsvorfall der Stufe hoch oder erheblich, einen neuen Dienstleister mit Zugang zu Systemen oder Daten oder eine Schwachstelle, die nicht innerhalb der Frist geschlossen werden kann.
Die beiden Dokumente teilen sich die Arbeit. Die Methodik (Word) legt fest, wie bewertet und entschieden wird: Rollen, Betrachtungsgegenstände, Ablauf, Skalen, Akzeptanzkriterien, Behandlungsoptionen und die Bedrohungsliste in Anhang A. Das Register (Excel) nimmt die Ergebnisse auf und rechnet Risikowert, Stufe und Restrisiko. Die Methodik bestimmt das Register ausdrücklich als einzige Ablage für Risiken, Bewertungen, Entscheidungen und Maßnahmen: Was nur in E-Mails oder Protokollen steht, gilt erst als erfasst, wenn es dort eingetragen ist.
1.490 €netto, zzgl. USt. Einmalig, 25 Dokumente in Word und Excel
Häufige Fragen
Ja. Sie tragen Eintritt und Auswirkung je 1 bis 4 ein, Risikowert, Stufe und Restrisiko rechnet die Tabelle. Die Schwellen entsprechen der Matrix in der Methodik: 1 bis 3 gering, 4 bis 7 mittel, 8 bis 11 hoch, 12 bis 16 sehr hoch.
Nein. Die Beträge und Zeiten der Auswirkungsskala trägt die Geschäftsleitung passend zur Größe des Unternehmens ein, die Werte in eckigen Klammern sind Vorschläge. Wichtig ist, dass Methodik und Register danach dieselbe Skala verwenden.
Laut Methodik ausschließlich die Geschäftsleitung. Sie entscheidet über Behandlung oder Annahme. Eine Annahme ist befristet, nennt den Grund und die ersatzweise getroffenen Maßnahmen und wird von der Geschäftsleitung unterschrieben. Risiken der Stufe gering akzeptiert die oder der ISB, mittlere die oder der ISB gemeinsam mit der zuständigen Führungskraft.
Nein, beide sind im NIS2-Paket enthalten. Die Methodik verweist unter anderem auf Vorfallprotokoll, Lieferantenbewertung, Inventar der IT-Systeme und das Verfahren für Schwachstellen und Patches, die ebenfalls im Paket stehen.
Die Vorlagen sind Arbeitshilfen und keine Rechtsberatung. Sie müssen an Ihr Unternehmen angepasst werden. Eine Zusage, dass ein Audit oder eine Prüfung bestanden wird, geben wir nicht.
Weiterlesen
Auslieferung als Download nach Zahlungseingang. Eckige Klammern markieren die Stellen, die Sie anpassen.