4 Umfang der Datensicherung
Der Sicherungsplan mit System, gesicherten Daten, Rhythmus, Aufbewahrung und Sicherungsziel. Er wird bei jeder Änderung der Systemlandschaft aktualisiert und mindestens jährlich überprüft.
Vorlage aus beiden Paketen
Die Richtlinie regelt, was wie oft gesichert wird, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden und wie die Wiederherstellung getestet wird. Im Anhang steht das Protokoll für den Wiederherstellungstest.
Das Dokument
Kern ist der Sicherungsplan in Abschnitt 4: eine Tabelle, die je System nennt, welche Daten gesichert werden, in welchem Rhythmus, wie lange und wohin. Vorbelegt sind Beispielzeilen für Dateiserver, ERP-System, E-Mail und Cloud-Dienste, virtuelle Server sowie Netzwerkgeräte und Firewall. Die Vorlage stellt klar, dass Papierkorb oder Versionierung eines Cloud-Anbieters keine Datensicherung ersetzen und dass Daten, die nur lokal auf einem Endgerät liegen, nicht gesichert werden.
Abschnitt 6 regelt den Schutz der Sicherungen: mindestens drei Kopien auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine außerhalb des Standorts, mindestens eine Kopie vor Veränderung und Löschung aus dem Netzwerk heraus geschützt, Verschlüsselung außer Haus und in der Cloud mit getrennt hinterlegtem Schlüssel. Der Zugriff auf Sicherungssysteme ist auf die IT-Verantwortlichen mit eigenen Konten beschränkt.
Die Wiederherstellung wird regelmäßig getestet: je Test ein geschäftskritisches System vollständig und eine Stichprobe einzelner Dateien, mit wechselnden Systemen. Bestanden ist der Test, wenn die Daten vollständig und lesbar sind und die gemessene Dauer innerhalb der tolerierbaren Ausfallzeit liegt. Die oder der ISB zeichnet das Protokoll gegen.
Vorschau
Verkleinerte Darstellung aus der Datei im Paket. Eckige Klammern markieren die Stellen, die Sie anpassen.
IS-RL-03: Deckblatt mit Dokumentenlenkung
IS-RL-03: Inhalt und Änderungshistorie
NIS-RL-06: Deckblatt mit Dokumentenlenkung
Gliederung
Die Gliederung stammt aus der ausgelieferten Datei. Jedes Word-Dokument hat zusätzlich Deckblatt mit Dokumentenlenkung, Inhaltsverzeichnis und Änderungshistorie.
Der Sicherungsplan mit System, gesicherten Daten, Rhythmus, Aufbewahrung und Sicherungsziel. Er wird bei jeder Änderung der Systemlandschaft aktualisiert und mindestens jährlich überprüft.
Geschäftskritische Daten werden automatisch im eingetragenen Rhythmus gesichert, daraus ergibt sich der höchste tolerierbare Datenverlust. Vor Updates geschäftskritischer Systeme wird zusätzlich gesichert und der Erfolg geprüft.
Aufbewahrungsfristen für Tages- und Monatsstände, drei Kopien auf zwei Medien, eine geschützte Kopie und Verschlüsselung außer Haus. Ausgemusterte Sicherungsmedien werden sicher gelöscht oder zerstört.
Testrhythmus, Umfang je Test und das Kriterium für einen bestandenen Test. Schlägt ein Test fehl, wird die Ursache innerhalb einer Frist behoben und der Test wiederholt.
Das Sicherungssystem meldet Erfolg und Fehler automatisch, die Meldungen werden an jedem Arbeitstag geprüft. Schlägt die Sicherung eines Systems an einer festgelegten Zahl von Tagen in Folge fehl (vorbelegt zwei), wird die oder der ISB informiert.
Formular mit getestetem System, Stand der Sicherung, Art und Ziel des Tests, gemessener Dauer gegen die tolerierbare Ausfallzeit, Ergebnis, Abweichungen und Gegenzeichnung.
Auszug
Eine Datensicherung ist nur so gut wie die Wiederherstellung.
Der Papierkorb oder die Versionierung des Anbieters ersetzt keine Datensicherung.
Bleibt die Erfolgsmeldung aus, gilt das als Fehler.
| Platzhalter | Was Sie festlegen | Dokument |
|---|---|---|
[Ablagen nennen] | Die zentralen Ablagen, auf denen Beschäftigte ihre Arbeitsergebnisse speichern. | IS-RL-03 |
[werktäglich] | Wie oft geschäftskritische Daten mindestens gesichert werden. | IS-RL-03 |
[ein Arbeitstag] | Den höchsten Datenverlust, den Ihr Betrieb hinnehmen kann. | IS-RL-03 |
[30] | Wie viele Tage tägliche Sicherungen aufbewahrt werden. | IS-RL-03 |
[halbjährlich] | Wie oft die IT-Verantwortlichen die Wiederherstellung testen. | IS-RL-03 |
[Postfach oder Ticketsystem] | Wohin das Sicherungssystem Erfolgs- und Fehlermeldungen schickt. | IS-RL-03 |
Einsatz
Datensicherung gehört zu den Themen, die Lieferantenfragebögen regelmäßig abfragen. Neben der Frage, ob gesichert wird, geht es dabei um Aufbewahrung, eine Kopie außer Haus und den Test der Wiederherstellung. Die Richtlinie beschreibt die Regeln, und nach dem Wortlaut der Vorlage ist das ausgefüllte Protokoll aus Anhang A der Nachweis, nach dem Kunden in Fragebögen und Audits fragen.
Im NIS2-Paket ist die Richtlinie Datensicherung und Wiederherstellung (NIS-RL-06) dem Bereich Nr. 3 des § 30 Abs. 2 BSIG zugeordnet, Aufrechterhaltung des Betriebs, Backup und Krisenmanagement. Sie steht dort neben dem Notfallkonzept mit Wiederanlaufplan und der Vorlage Krisenstab und Alarmierungsliste und nennt das Notfallkonzept als mitgeltendes Dokument.
Für die eigene Notfallplanung verlangt die Richtlinie eine Entscheidung: welcher Datenverlust und welche Ausfallzeit je System tolerierbar sind. Diese Entscheidung trifft nach der Rollentabelle die Geschäftsleitung, die IT-Verantwortlichen setzen den tolerierbaren Datenverlust im Sicherungsplan um und halten die gemessene Dauer im Protokoll jedes Wiederherstellungstests fest.
Beide Fassungen sind im Text gleich aufgebaut, mit denselben zehn Abschnitten und dem Protokoll in Anhang A. Die Unterschiede liegen in den Verweisen: Ein fehlgeschlagener Test wird in der Lieferantenaudit-Fassung (IS-RL-03) als Maßnahme in die Maßnahmenübersicht zum Vorzeigen aufgenommen, in der NIS2-Fassung (NIS-RL-06) in das Risikoregister. Die NIS2-Fassung nennt zusätzlich das Notfallkonzept mit Wiederanlaufplan als mitgeltendes Dokument und heißt dort Richtlinie Datensicherung und Wiederherstellung.
490 €netto, zzgl. USt. Einmalig, 10 Dokumente in Word und Excel
1.490 €netto, zzgl. USt. Einmalig, 25 Dokumente in Word und Excel
Häufige Fragen
Die Lieferantenaudit-Fassung hat 6 Seiten, die NIS2-Fassung 7 Seiten, jeweils einschließlich Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Protokoll in Anhang A. Sie liegt als Word-Datei (DOCX) vor, der Sicherungsplan ist eine bearbeitbare Tabelle.
Ja. Erfasst sind alle Systeme und Cloud-Dienste, auf denen Unternehmens- oder Kundendaten gespeichert sind, und der Sicherungsplan hat eine Zeile für E-Mail und Cloud-Dienste. Wird ein Cloud-Dienst bewusst nicht zusätzlich gesichert, ist das eine Ausnahme, die die oder der ISB in Textform genehmigt und befristet.
Die Ursache wird innerhalb der eingetragenen Frist behoben, die Vorlage schlägt 10 Arbeitstage vor, und der Test wird wiederholt. Der Fehlschlag wird als Maßnahme festgehalten, im Lieferantenaudit-Paket in der Maßnahmenübersicht, im NIS2-Paket im Risikoregister.
Nein. Die Richtlinie Datensicherung ist im Lieferantenaudit-Paket für 490 € netto und als Richtlinie Datensicherung und Wiederherstellung im NIS2-Paket für 1.490 € netto enthalten. Werte und Systeme passen Sie an Ihren Betrieb an, die Vorlage ist eine Arbeitshilfe.
Die Vorlagen sind Arbeitshilfen und keine Rechtsberatung. Sie müssen an Ihr Unternehmen angepasst werden. Eine Zusage, dass ein Audit oder eine Prüfung bestanden wird, geben wir nicht.
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